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BNE-Ansatz des Goethegymnasiums Weißenfels

Schulprogramm

Im Schulprogramm sind Basistugenden genannt, deren Erwerb konform geht mit Zielen und Kompetenzen der BNE.

Ausgewählte Basistugenden

  • Fähigkeit zur Toleranz und Selbstkritik
  • verantwortungsvolles Handeln und Pflichtbewusstsein
  • Hilfsbereitschaft
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit bei gleichzeitiger Einbringung individueller Persönlichkeitseigenschaften
  • Fähigkeit zum Urteilen und zur Einschätzung von Sachverhalten und in Bewährungssituationen

Toleranz, Selbstkritik, Verantwortungsgefühl, Kooperation, Solidarität und Urteilsfähigkeit sind zentrale Aspekte der BNE, da die nachhaltige Entwicklung durch die Ansatz-, Themen-, Perspektiven- und Akteursvielfalt eine Reflexions- und Diskursfähigkeit sowie die Perspektivensuche und -übernahme erfordert.

Im Rahmen von Projekten und Aktionen werden die genannten Basistugenden im Sinne dernachhaltigen Entwicklung und den immanenten Gerechtigkeitsfragen gelebt und einstudiert.

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Projekttage – „Nachhaltigkeit“

Nachhaltigkeit – ein Thema, welches heute aktueller nicht sein könnte. Aufgrund der steigenden Verschmutzung und Zerstörung der Umwelt durch den Menschen im letzten Jahrhundert ist es umso wichtiger, dass jeder darauf achtet, sein Leben und seinen Alltag auch mit kleinen Dingen nachhaltiger zu gestalten. So hat sich auch unsere Schule dazu entschlossen, mithilfe vieler Projekte den Schülern dieses Thema näher zu bringen und ihr Bewusstsein dafür zu stärken.

Der Begriff Nachhaltigkeit setzt sich aus drei großen Aspekten zusammen, die alle zusammen eine andauernde umweltbewusste Lebensweise kennzeichnen. Diese sind Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Erst wenn keiner dieser Bereiche mehr eingeschränkt wird, ist Nachhaltigkeit gegeben.

Während die oberen Klassenstufen die Möglichkeit hatten, sich für verschiedene, von den Lehrern angebotene, Projekte einzutragen und sie in ihrer Arbeit zu unterstützen, haben die Fünftklässler sich klassenintern mit Nachhaltigkeit befasst. So wurden bei der 5b zum Beispiel Tiere in den Vordergrund gerückt, während sich die 5c mit der eigenen Herstellung von Papier beschäftigt hat.

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Natur pur

Die meisten Menschen mögen sie nicht: Insekten. Doch auch wenn es nach der Meinung vieler schon viel zu viele davon gibt, sind über 50% der Insektenarten bereits ausgestorben und einem großen Teil der Gesellschaft ist auch nicht bewusst, welch wichtige Bedeutung sie für uns haben.
Die bekannteste Aufgabe der Insekten: das Bestäuben der Pflanzen. Durch diese Tätigkeit helfen zum Beispiel Bienen oder Hummeln der Pflanze bei deren Vermehrung, denn sie befördern den Blütenstaub von einem Ort zum anderen. Doch auch andere Insekten, die sich von Nektar ernähren (wie z.B. Schmetterlinge) sind für den Fortbestand vieler Pflanzen unabdingbar. Ohne sie könnten sich durch Insekten bestäubte Pflanzen nicht mehr vermehren, oder wie es Frau Dathe sagen würde:
„Brauchste nischt mehr heeme anzubauen!“

Das Insekt, das bei diesem Projekt im Mittelpunkt stand, war die Wildbiene. Diese ist vor allem im Frühjahr aktiv, wenn alles anfängt, zu blühen. Sie sichert somit die geschlechtliche Vermehrung vieler Pflanzen und somit den Erhalt vieler anderer Tierarten, die sich von diesen Pflanzen ernähren. Damit ist sie auch für die biologische Vielfalt und die Stabilisation vieler Ökosysteme verantwortlich. Auch Nutzpflanzen wie Obst, Gemüse und Raps profitieren von der Wildbiene. Doch trotz ihrer Bedeutung und einer Artenvielfalt von mehr als 560 Wildbienenarten ist die Hälfte davon vom Aussterben bedroht.

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Wirtschaft

Wenn wir von nachhaltiger Wirtschaft sprechen, ist vor allem der Ausgleich zwischen sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Vielfalt und wirtschaftlichem Erfolg gemeint. Das bedeutet, dass Ressourcen, z.B. natürliche Rohstoffe wie Holz, geschont und effizient eingesetzt und gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe vermieden werden, um die Umwelt nicht zu überlasten. Auch gilt es, die Menschen, die für die Beschaffung dieser Rohstoffe zuständig sind, nicht zu gefährden und fair für ihre Arbeit zu bezahlen.

Eine Möglichkeit dieser Ressourcenschonung ist das Recycling, das Sammeln und Wiederverwerten von gebrauchten Gegenständen und Materialien als Rohstoffe für neue Produkte. Die Schüler sollten hier lernen, Dinge nicht einfach wegzuwerfen, sondern ihnen einfach eine neue Funktion zu geben. Bei den Projekten „Upcycling I und II“, ging es um die Herstellung neuer Kerzen aus Kerzenresten und das Basteln von Stiftehaltern aus Klopapierrollen. Ein wichtiger Punkt der wirtschaftlichen Projekte war es unter anderem auch, dass ein Nutzen für unsere Schule entspringt. So entstanden aus Europaletten neue Sitzmöglichkeiten und es wurde ein Geschenkregal aus Holz gebaut. Hier sollen Schüler später Sachen, die sie selbst nicht mehr brauchen, hineinstellen bzw. Sachen, die ihnen gefallen, herausnehmen können. Selbst unser Kostüm- und Kulissenbestand der vorherigen Schulmusicals wurde seit Langem wieder aufgeräumt. Kulissenteile wurden sortiert und zogen von ihrem bisherigen Platz auf dem Dachboden in einen neuen Raum um. Felle wurden abgedampft und Kostüme nach ihrem Zustand sortiert.

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Umwelt

Die ökologische Nachhaltigkeit beschreibt den langfristigen und rücksichtsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Besonders wichtig sind hier der Erhalt und das Gleichgewicht von Ökosystemen, denn bei deren Vernachlässigung würde man solche natürlichen Ressourcen unwiderruflich zerstören. Das Projekt „Nachhaltig im Schulhaus“ beschäftigte sich mit der richtigen Müllentsorgung. Denn Mülltrennung und auch Recycling bzw. Rückgewinnung von Wertstoffen tragen zum effektiven Umweltschutz bei. Die Schule wurde mit neuen Mülltrennsystemen ausgestattet, um diese umweltgerechte Müllentsorgung ebenfalls zu unterstützen. Auch die Abfallvermeidung wurde thematisiert. Wiederverwendbare Brotdosen und Trinkflaschen als Alternativen zu Plastikflaschen- und tüten zum Beispiel sind nur eine von vielen Möglichkeiten, Müll zu vermeiden und die Schule sauber zu halten.

Eine andere Option, ein schöneres Umfeld für Schüler und Lehrkräfte zu schaffen, war einerseits die Neugestaltung des Clubraums, in dem sich die Schüler während der Freistunden aufhalten können. Andererseits wurde ein grünes Klassenzimmer gebaut, um bei gutem Wetter im Frühling oder Sommer den Unterricht nach draußen in den Stadtpark zu verlagern. Dies fördert die ökologische Nachhaltigkeit, indem das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Umweltschutzes durch eigenständiges Forschen und Entdecken gestärkt wird.

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Gesellschaft

Bei sozialer Nachhaltigkeit rückt die Lebensqualität der Menschen ins Zentrum. Werte wie Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Gesundheit sind hier besonders wichtig, denn nur wenn der Mensch gesund lebt und ein gerechter und humanitärer Umgang mit seinen Mitmenschen gesichert ist, kann eine gute Zusammenarbeit und damit auch die Förderung ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit garantiert werden.

Wenn es um Nächstenliebe und Wohltätigkeit geht, sind unsere beiden Projekte „Singen im Altersheim“ und „Singen im Seniorenheim“ unsere Vorreiter. Unter der Leitung von Frau Teichert und Frau Auerswald studierten die Schüler Lieder ein, um sie in der Weihnachtszeit dann den Rentnern vorzutragen. Hier ging es vor allem um die Verbreitung von Freude und soziales Engagement, verbunden mit der Leidenschaft zum Singen.

Doch auch das eigene Wohlbefinden ist bei sozialer Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema.

Um gesund zu sein und zu bleiben, ist es natürlich wichtig, auf seine Ernährung zu achten. Mehrere unserer Projekte beschäftigten sich daher mit gesunder Ernährung. Hierbei galt es, den Schülern den richtigen Umgang mit Lebensmitteln näherzubringen und sie für das Kochen eigener Gerichte zu begeistern. Vor allem das Stichwort „Slow Food“ fand hier Anwendung, welches für die Verwendung von natürlichen, saisonalen und frischen Zutaten und das ruhige – und gleichzeitig bewusste – Essen steht. Die Verarbeitung solcher Zutaten ist jedoch nur die eine Sache. Eine ganz andere Sache ist der Einkauf genau solcher nachhaltigen Lebensmittel, mit dem sich ebenfalls eines unserer Projekte auseinandersetzte. Denn nachhaltiges Einkaufen kann auch einen großen ökologischen und ökonomischen Vorteil haben.

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IKT- Förderung unserer Schule durch den Burgenlandkreis

Im Rahmen der informationstechnischen Ausstattung unserer Schulen hatte sich das Goethegymnasium Weißenfels mit einer ausführlichen und tragbaren Konzeption 2018 (unter Federführung vom stellvertretenden Schulleiter, Herrn Rüdiger Kastl, dem Mathematik/Physik/ Astronomie- Lehrer Frank Oßwald und dem Informatikspezialisten und Mathematik/Physik- Lehrer Klaus Hentschel )erfolgreich beworben und wurde deshalb in die zweite Runde der IKT- Förderung des Burgenlandkreises aufgenommen.

Das bedeutet, dass unsere Schule mit knapp 200.000 € Mittelzuweisung

  • 9 neue Whiteboards (interaktive Tafeln),
  • 48 neue PC,
  • 30 Tablets,
  • 5 Drucker,
  • 9 Dokumentenkameras,
  • 2 Server,
  • 2 USV,
  • 2 NAS,
  • 2 Serverschränke,
  • 4 Gigabit Switche,
  • 35 Accesspoints und
  • 192 Patchkabel

erwerben konnte.

Nicht zuletzt durch diese Neuanschaffungen konnten sich die Rahmenbedingungen für den Unterricht an unserem Gymnasium erheblich verbessert wurde.

Die Woche der „English native speaker“ am Goethegymnasium

Der Fremdsprachenunterricht am Goethegymnasium Weißenfels stand in der Kalenderwoche 38 im Zeichen der Muttersprachler…vor allem was das Fach Englisch betrifft. Im Unterricht mehrerer Jahrgangsstufen und Klassen, von den Beginnern in Klassenstufe 5 bis zu den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12, waren am Dienstag und am Freitag australische und amerikanische „native speaker of English“ zu Gast.

Tobias Dieter von der Sprachreiseagentur EF und sein australischer Kollege Thilo Scott
versuchten, unseren Schülern ein Gefühl für den Gebrauch umgangssprachlicher Redewendungen zu vermitteln, was bis hin zu australischen Slang-Ausdrücken reichte.

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Wir sind Kreismeister über 3 x 800m!

Am 14.09.2019 stellte sich das Team „Goethe-Gymnasium“ der Herausforderung einer Staffel über 3 x 800m. Jörn Mollnau, Gero van Vliet und Kilian Kunert, aus der Sportklasse 6d, wollten Kreismeister in der Mittelstreckenstaffel werden. Leider waren sie in ihrer Altersklasse ohne eine Konkurrenzstaffel an den Start gegangen. Deshalb schauten die Jungs besonders auf Ihre Zeit. Die Strecke war anspruchsvoll. Der Untergrund wechselte von Schotter, zu Asphalt, um am Ende über eine Wiese das Ziel zu erreichen. Das Team „Goethe-Gymnasium“ siegte mit einer Zeit von 10 Minuten und 22 Sekunden über die 3 x 800m.

Die drei Jungs waren zufrieden mit ihrer Zeit, es wurmte sie aber, dass sie keine Konkurrenz in ihrer Altersklasse hatten. Sie fassten gemeinsam den Entschluss, sich gegen die Männerstaffeln behaupten zu wollen.

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Neues Schuljahr startet mit Rekord

Wenn, wie jedes Jahr nach den 6-wöchigen Sommerferien, der morgendliche
Weg der Schülerinnen und Schüler wieder in Richtung Schule führt, dann hat
das für die älteren Jahrgänge meist schon etwas mit Routine zu tun. Das darf
man getrost auch von unseren Pennälern am Goethegymnasium Weißenfels
behaupten. Für die Jüngsten unter ihnen, die gerade erst ihre wohlbehüteten
Grundschulen verlassen haben, und die nun unsere fünf neuen 5. Klassen
bilden, war der Start in das neue Schuljahr an Aufregung wohl kaum zu
übertreffen.

Um den insgesamt 125(!) Neuankömmlingen die Anspannung etwas zu
nehmen, wurden sie an ihrem „ersten Schultag an einem Gymnasium“ vom
Schulleiter Dr. Jürgen Mannke sowie von der schulfachlichen Koordinatorin
Carolin Kunze in der Aula unseres Gymnasiums sehr herzlich begrüßt. Die
Musiklehrerin, Frau Geißler, probte innerhalb weniger Minuten einen fröhlichen
„Guten Morgen, good morning“ – Kanon mit allen Schülern ein, bevor sie ihren
neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern vorgestellt wurden.

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