Vom 30. April bis zum 3. Mai 2026 nahm ich an der Schülerakademie der Stiftung LEUCOREA teil. Unter dem Motto „Drei Tage, drei Künste“ beschäftigte sich die Akademie mit den Themen: Die Kunst des Schreibens, des Argumentierens und des Redens. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Bildungsminister Jan Riedel. In den folgenden Tagen nahmen wir an Vorträgen und Workshops teil, die sich mit dem Zusammenspiel von Bild und Sprache, der Bedeutung von Freiheit sowie dem Thema „Wir“ in Sprache und Politik befassten. Begleitet wurde das Programm von Kunsthistorikern, Filmemachern, Philosophen, Rechtswissenschaftlern sowie beeindruckenden Persönlichkeiten wie Dr. Reiner Haseloff. In den Workshops konnten wir eigene Gedanken einbringen und weiterentwickeln. Dabei entstand eine offene Lernatmosphäre mit Austausch auf Augenhöhe. Auch außerhalb der Vorträge- bei den gemeinsamen Mahlzeiten und Abendveranstaltungen- setzte sich dieser Eindruck fort. Man kam schnell ins Gespräch und konnte sich über die vermittelten Inhalte, Gedanken und Perspektiven austauschen. Besonders bereichernd empfand ich, auf viele neue Menschen zu treffen, die ähnliche Interessen und eine hohe Motivation für Sprache, Denken und Diskussion mitbrachten. Dadurch wurde Lernen nicht als Pflicht, sondern als etwas Bereicherndes empfunden. Am Ende des Projekts bleibt für mich die Erkenntnis, wie mächtig Sprache ist- gerade in einer Zeit, in der politische und gesellschaftliche Debatten immer zugespitzter werden. Die Tage in Wittenberg haben mir gezeigt, dass Worte nicht nur beschreiben, sondern dass Sprache auch Verantwortung bedeutet. „Achtet auf die Sprache. Denn die Sprache ist sozusagen die Vorform des Handelns“- Angela Merkel.
Luisa Christakis, Klasse 11/1





…die Liste ließe sich weiter fortsetzen. Also gut, dass unsere Stadt mit Frühlingserwachen davon befreit wurde. Viel besser wäre es allerdings, so die einhellige Meinung der Sechstklässler, wenn alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt darauf achteten, dass diese Dinge erst gar nicht an Bürgersteigen, Straßenrändern, Parkflächen und Grünanlagen „liegen“ blieben.


