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Blick auf Corona- Schutzmaßnahmen

Weißenfels, 27.08.2020

Belehrungspunkte für Schüler zum Schulbeginn mit Blick auf Corona- Schutzmaßnahmen

Personensorgeberechtigte und volljährige Schülerinnen und Schüler müssen zu Schuljahresbeginn eine unterzeichnete Versicherung der Kenntnisnahme der Infektionsschutzmaßnahmen des Hygieneschutzplanes abgeben. Hierfür wird den Schülerinnen und Schülern ein entsprechendes Formular (Downlasd Formular) zur Verfügung gestellt. Wird diese Versicherung bis zum 31.8.2020 nicht in der Schule abgegeben, ist der betreffenden Schülerin oder dem Schüler das Betreten der Einrichtung nicht mehr gestattet, solange, bis diese Versicherung vorliegt. Diese Versicherung ist jeweils nach mindestens fünftägigem Fernbleiben vom Unterricht zu erneuern, dies gilt für die Lehrkräfte wie für Schülerinnen und Schüler. Generell gilt die Verpflichtung für alle, einen Mund-Nasen-Bedeckung bei sich zuführen. Am 27. und 28. August gilt uneingeschränkt die Maskenpflicht außerhalb des eigentlichen Unterrichts.>

Schülerinnen und Schüler mit Risikomerkmalen

Alle Schülerinnen und Schüler mit Risikomerkmalen unterliegen im Rahmen des Regelbetriebs grundsätzlich der Schulpflicht. Für diese Gruppe von Schülerinnen und Schülern sind besondere Hygienemaßnahmen zu prüfen. Im besonders begründeten Einzelfall besteht in Absprache mit der Schulleitung die Möglichkeit einer Befreiung von der Unterrichtsteilnahmepflicht in Präsenzform. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten dann ein entsprechendes Angebot im Distanzunterricht.

Alle Schülerinnen und Schüler, die aus Risikogebieten zurückgekehrt sind, unterliegen im Rahmen des Regelbetriebs grundsätzlich der Schulpflicht. Es obliegt den Schülerinnen und Schülern und deren Eltern bzw. Sorgeberechtigten dafür zu sorgen, dass der Schulbesuch auch tatsächlich möglich ist. Für Schülerinnen und Schüler die aus Risikogebieten zurückkehren gilt daher:
– Unmittelbare Absonderung und Rückkehr in die eigene Wohnung auf direktem Weg.
– Testung spätestens innerhalb von 72 Stunden nach der Rückkehr.
Ohne das Vorliegen eines negativen Testergebnisses darf das Schulgelände und die Schulgebäude bis 14 Tage nach der Rückkehr nicht betreten werden.
Fehlzeiten, die daraus resultieren, dass eine Testung bei Rückkehr nicht rechtzeitig erfolgen konnte, gelten als unentschuldigtes Fehlen.
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Kein Grund zur Panik

Nach heutigem Stand (09.03.2020) sind Infektionen mit dem Corona- Virus in allen Bundesländern –außer in Sachsen- Anhalt – nachgewiesen. Damit kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch in unserem Bundesland Erkrankungen auftreten können.

Den teilweise in Medien und im Internet verbreiteten falschen Gerüchten, die sowohl die Eltern als auch die Schulleitung ohne jedwede Hintergrundinformation als verantwortungslos abstempeln, widersprechen wir mit folgenden Fakten und verurteilen solche Panikmache aufs Schärfste.
37 Schülerinnen und Schüler sowie 4 Lehrerinnen und Lehrer unseres Gymnasiums führten vom Sonnabend, dem 29.02., -Freitag, dem 06.03. 2020 Ihren Skikompaktkurs nach geltendem Erlass des Ministeriums für Bildung in Meransen /Südtirol durch.

Die Schulleitung des Goethegymnasiums hat vor Beginn der Fahrt alle erforderlichen Behörden von der Fahrt in Kenntnis gesetzt. Es wurde dringend davon abgeraten, die Fahrt zu stornieren, denn bis zum 06. März lag keine amtliche Reisewarnung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik für das zu bereisende Gebiet vor. Bei eigenmächtigen Stornierungen besteht keinerlei Anspruch auf Rückerstattung des eingezahlten Reisebetrages und damit auch kein Reiserücktrittsversicherungsschutz.

Vor Beginn der Fahrt erhielten wir umfangreiches Informationsmaterial, das in Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Bildung, dem Landesschulamt und der italienischen Regierung entstand. Letztere gab sowohl die betroffenen Ortschaften in der Region Lombardei bekannt und ausdrücklich auch den Hinweis, dass Südtirol nicht zu den vom Coronavirus betroffenen Gebieten gehört und deshalb das gesundheitliche Risiko nicht größer ist als bspw. im Burgenlandkreis und es von daher keine Veranlassung gibt, die Mobilität dort einzuschränken oder Maßnahmen zur Quarantäne zu ergreifen.

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BNE-Ansatz des Goethegymnasiums Weißenfels

Schulprogramm

Im Schulprogramm sind Basistugenden genannt, deren Erwerb konform geht mit Zielen und Kompetenzen der BNE.

Ausgewählte Basistugenden

  • Fähigkeit zur Toleranz und Selbstkritik
  • verantwortungsvolles Handeln und Pflichtbewusstsein
  • Hilfsbereitschaft
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit bei gleichzeitiger Einbringung individueller Persönlichkeitseigenschaften
  • Fähigkeit zum Urteilen und zur Einschätzung von Sachverhalten und in Bewährungssituationen

Toleranz, Selbstkritik, Verantwortungsgefühl, Kooperation, Solidarität und Urteilsfähigkeit sind zentrale Aspekte der BNE, da die nachhaltige Entwicklung durch die Ansatz-, Themen-, Perspektiven- und Akteursvielfalt eine Reflexions- und Diskursfähigkeit sowie die Perspektivensuche und -übernahme erfordert.

Im Rahmen von Projekten und Aktionen werden die genannten Basistugenden im Sinne dernachhaltigen Entwicklung und den immanenten Gerechtigkeitsfragen gelebt und einstudiert.

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Projekttage – „Nachhaltigkeit“

Nachhaltigkeit – ein Thema, welches heute aktueller nicht sein könnte. Aufgrund der steigenden Verschmutzung und Zerstörung der Umwelt durch den Menschen im letzten Jahrhundert ist es umso wichtiger, dass jeder darauf achtet, sein Leben und seinen Alltag auch mit kleinen Dingen nachhaltiger zu gestalten. So hat sich auch unsere Schule dazu entschlossen, mithilfe vieler Projekte den Schülern dieses Thema näher zu bringen und ihr Bewusstsein dafür zu stärken.

Der Begriff Nachhaltigkeit setzt sich aus drei großen Aspekten zusammen, die alle zusammen eine andauernde umweltbewusste Lebensweise kennzeichnen. Diese sind Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Erst wenn keiner dieser Bereiche mehr eingeschränkt wird, ist Nachhaltigkeit gegeben.

Während die oberen Klassenstufen die Möglichkeit hatten, sich für verschiedene, von den Lehrern angebotene, Projekte einzutragen und sie in ihrer Arbeit zu unterstützen, haben die Fünftklässler sich klassenintern mit Nachhaltigkeit befasst. So wurden bei der 5b zum Beispiel Tiere in den Vordergrund gerückt, während sich die 5c mit der eigenen Herstellung von Papier beschäftigt hat.

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Natur pur

Die meisten Menschen mögen sie nicht: Insekten. Doch auch wenn es nach der Meinung vieler schon viel zu viele davon gibt, sind über 50% der Insektenarten bereits ausgestorben und einem großen Teil der Gesellschaft ist auch nicht bewusst, welch wichtige Bedeutung sie für uns haben.
Die bekannteste Aufgabe der Insekten: das Bestäuben der Pflanzen. Durch diese Tätigkeit helfen zum Beispiel Bienen oder Hummeln der Pflanze bei deren Vermehrung, denn sie befördern den Blütenstaub von einem Ort zum anderen. Doch auch andere Insekten, die sich von Nektar ernähren (wie z.B. Schmetterlinge) sind für den Fortbestand vieler Pflanzen unabdingbar. Ohne sie könnten sich durch Insekten bestäubte Pflanzen nicht mehr vermehren, oder wie es Frau Dathe sagen würde:
„Brauchste nischt mehr heeme anzubauen!“

Das Insekt, das bei diesem Projekt im Mittelpunkt stand, war die Wildbiene. Diese ist vor allem im Frühjahr aktiv, wenn alles anfängt, zu blühen. Sie sichert somit die geschlechtliche Vermehrung vieler Pflanzen und somit den Erhalt vieler anderer Tierarten, die sich von diesen Pflanzen ernähren. Damit ist sie auch für die biologische Vielfalt und die Stabilisation vieler Ökosysteme verantwortlich. Auch Nutzpflanzen wie Obst, Gemüse und Raps profitieren von der Wildbiene. Doch trotz ihrer Bedeutung und einer Artenvielfalt von mehr als 560 Wildbienenarten ist die Hälfte davon vom Aussterben bedroht.

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Wirtschaft

Wenn wir von nachhaltiger Wirtschaft sprechen, ist vor allem der Ausgleich zwischen sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Vielfalt und wirtschaftlichem Erfolg gemeint. Das bedeutet, dass Ressourcen, z.B. natürliche Rohstoffe wie Holz, geschont und effizient eingesetzt und gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe vermieden werden, um die Umwelt nicht zu überlasten. Auch gilt es, die Menschen, die für die Beschaffung dieser Rohstoffe zuständig sind, nicht zu gefährden und fair für ihre Arbeit zu bezahlen.

Eine Möglichkeit dieser Ressourcenschonung ist das Recycling, das Sammeln und Wiederverwerten von gebrauchten Gegenständen und Materialien als Rohstoffe für neue Produkte. Die Schüler sollten hier lernen, Dinge nicht einfach wegzuwerfen, sondern ihnen einfach eine neue Funktion zu geben. Bei den Projekten „Upcycling I und II“, ging es um die Herstellung neuer Kerzen aus Kerzenresten und das Basteln von Stiftehaltern aus Klopapierrollen. Ein wichtiger Punkt der wirtschaftlichen Projekte war es unter anderem auch, dass ein Nutzen für unsere Schule entspringt. So entstanden aus Europaletten neue Sitzmöglichkeiten und es wurde ein Geschenkregal aus Holz gebaut. Hier sollen Schüler später Sachen, die sie selbst nicht mehr brauchen, hineinstellen bzw. Sachen, die ihnen gefallen, herausnehmen können. Selbst unser Kostüm- und Kulissenbestand der vorherigen Schulmusicals wurde seit Langem wieder aufgeräumt. Kulissenteile wurden sortiert und zogen von ihrem bisherigen Platz auf dem Dachboden in einen neuen Raum um. Felle wurden abgedampft und Kostüme nach ihrem Zustand sortiert.

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Umwelt

Die ökologische Nachhaltigkeit beschreibt den langfristigen und rücksichtsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Besonders wichtig sind hier der Erhalt und das Gleichgewicht von Ökosystemen, denn bei deren Vernachlässigung würde man solche natürlichen Ressourcen unwiderruflich zerstören. Das Projekt „Nachhaltig im Schulhaus“ beschäftigte sich mit der richtigen Müllentsorgung. Denn Mülltrennung und auch Recycling bzw. Rückgewinnung von Wertstoffen tragen zum effektiven Umweltschutz bei. Die Schule wurde mit neuen Mülltrennsystemen ausgestattet, um diese umweltgerechte Müllentsorgung ebenfalls zu unterstützen. Auch die Abfallvermeidung wurde thematisiert. Wiederverwendbare Brotdosen und Trinkflaschen als Alternativen zu Plastikflaschen- und tüten zum Beispiel sind nur eine von vielen Möglichkeiten, Müll zu vermeiden und die Schule sauber zu halten.

Eine andere Option, ein schöneres Umfeld für Schüler und Lehrkräfte zu schaffen, war einerseits die Neugestaltung des Clubraums, in dem sich die Schüler während der Freistunden aufhalten können. Andererseits wurde ein grünes Klassenzimmer gebaut, um bei gutem Wetter im Frühling oder Sommer den Unterricht nach draußen in den Stadtpark zu verlagern. Dies fördert die ökologische Nachhaltigkeit, indem das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Umweltschutzes durch eigenständiges Forschen und Entdecken gestärkt wird.

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